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katogene Ernährung

Tun, was der Körper einem sagt.
Die Frage sei nun - warum sagt der Körper einem etwas ? Mit dem Glauben, dass biologische Prozesse einen Ursprung haben, eine Räison, warum sie so ablaufen, wie sie es tun, sollten wir uns nun mehr auf Spurensuche begeben.
Wer kennt es nicht - das Herumtollen in der Wohnung nach dem Mittagsmahl, das Gefühl, etwas "Süßes" haben zu müssen - am Besten sofort - hier und gleich, es muss möglicherweise auch etwas ganz Bestimmtes sein, das man genau jetzt braucht. Kaffee, Knoppers, Milka Schoki, Nussini - vielleicht genau das, was man Tage vorher auch schon zu sich genommen hat ?

Fettstoffwechsel - Zuckerstoffwechsel

hier eben zwei Schlagwörter, die genau das ausmachen.
Es wird uns von der Gesellschaft, nicht selten, nein, um genau zu sein, an jeder Ecke, gesetzlich nach dem Ernährungsaufklärungs- und Beratungsparagraphen, bei jeder Fitnessberatung, vom Arzt - überall sieht man sie hängen, die  "Ernährungspyramiden" die uns suggerieren, was wir und vor allem wir häufig wir es essen sollen, müssen, - um etwas zu erreichen. Ja, was denn genau ? Birne-Apfeltyp - das Thema hatte ich schon. Natürlich, wie konnte ich das nur vergessen... die Idealfigur! Orthonormaler BMI, das Gesetz des Daseins, genau so sind wir über-, unter und normalgewichtig. Da unser individuelles Denken nicht gefördert wird, sondern uns viel mehr an jeder Ecke vorgeschrieben wird, was wir zu tun haben, wie wir es erledigen sollten und was der Nutzen daraus für die "Gemeinschaft" ist - gesellschaftliche Instrumente hämmern uns das sein, was wir zu wissen haben - Schule, Kindergärten, Erziehung - fernan von Natur und Menschlichkeit. Hier pulsiert das wahre Leben, fernab von jeder Freiheit, die uns einst von der Natür gegeben war, als wir noch splitternackt durch die Wälder jagten, um uns unsrer Nahrung zu bedienen. Welcher Sinn steckt also dahinter, uns nun, hochchemisch, stark gequeutscht, von bestimmten Stoffen, Kohlenhydrate genannt, zu ernähren ? Inspiriert durch Literatur und Eigenverantwortung begebe ich mich also nun auf das Experiment, zu testen, wie es denn sein mag, völlig zuckerfrei, bzw. fernab von allem unnötigen Zucker zu leben. So schwer wird das wohl nicht sein! Ein zuckersüchtiger Zombie, der nach jedem Essen Schokolade für sein Wohlbefinden brauch ? Wohlgemerkt: Schokolade mit gehärteten Fetten, suchtügmachenden Stoffen, die alles andere als natürlich sind. Zuckerzombies! Was brauchen wir denn mittlerweile zu unsrem Glück ? Schokolade ? Für jeden ein Bereicherung! Ohne sie geht es nicht - nur um das Paradebeispiel zu nennen. Aber wie nennen wir es, wenn wir förmlich in ein Loch fallen, uns total geschwächt fühlem, nach dem Essen unsre innere Heizung auf Hochtouren läuft, wir unsren Kreislauf nicht mehr unter Kontrolle haben. Ich nenne es Zuckerkrankheit.

Ein Leben ohne Brot ? Für viele unvorstellbar!

Aber nicht für mich - so habe ich mir das zumindest vorgenommen. Denken wir zurück, um genauer zu sein, weit zurück. Erstmal das Level des "kein Handy besitzen" überschreiten - ja, viel weiter! Globalisierung kein Begriff, Elektronik genauso wenig. Wir leben in der Natur, da, wo wir einst "herkamen". Von was hat sich der Mensch zu dieser Zeit ernährt ? Um genau zu sein: Fett und Eiweiß. Fleisch, pflanzliche Fette, Fisch. Ausgeschlossen Fett und Eiweiß mit einem weitaus geringeren Kohlenhydratanteil als heutzutage. Zivilisationskrankheiten, wo seit ihr denn bitteschön ? Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, Morbus Crohn, Stress, Depression - hallo ? Hat euch damals jemand gebraucht ?

Anscheinend nein...

denn das Volk der Eskimo beispielweise, war deutlich unbelassen von derartigen Krankheiten, bis die westliche Gesellschaft, Canada, die USA begannen, sie zu integrieren und zu "zivilisieren", sprich zu den heutigen Neonzombies zu machen, die wir sind. Seither weißen die Eskimos ab bestimmten Jahrgang eine zahlreiche Häufung, nein, sogar das erste Auftreten dieser sogenannten Krankheiten auf! Genauso Skandinavien, Länder, die erst später vom Ackerbau befallen waren und somit keine Notwendigkeit sahen, Mehl, Stärke und Zucker in Lebensmittel umzuformen.

Warum das heute ändern ?

Ist es nicht auffällig, dass gewisse Länder von Krankheiten unbefangen waren, als sie noch kohlenhydratarm lebten ? Liegt der Ursprung unsrer Gesundheit nicht auch immer schon in der Nahrung, die wir zu uns nehmen ? Ich denke: ja. Deswegen: probieren. Nur der Selbstversuch beweist einem, was stimmt. Also los! Bequemlichkeit vor Gesundheit ? Nein danke!

Hilfreiche Literatur zum Thema:

Wolfgang Lutz - Leben ohne Brot
Monika Lenz und Christopher Ray - Wir haben das Fettsein dicke, Wir haben das Hungern satt
Stefansson Vilhjalmur - My Life With The Eskimo
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